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Neuzugang: Daniel Bertram |
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Der SV Zweckel konnte mit Daniel Bertram einen Neuzugang für die Rückrunde gewinnen, der flexibel in der Abwehr und im Mittelfeld einsetzbar ist. Der 25jährige wohnt in Gelsenkirchen und verlässt nach einem Jahr den DSC Wanne-Eickel. Vor seiner Verpflichtung in Wanne spielte Daniel Bertram eine Halbserie beim FC Recklinghausen und eine Saison in der NRW-Liga beim SV Schermbeck, für den er 24 Spiele in der Saison 08/09 bestreiten durfte. Auch für den Nachbarclub SC Hassel war er schon im Seniorenbereich aktiv. Nach den Trennungen von Erdal Bastürk und Andre Badur ist der Kader von Trainer Günter Appelt immer noch nicht üppig besetzt, so dass eine Verletztenserie wie zu Beginn der laufenden Saison nicht wieder eintreten dürfte. |
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Der Westen vom 11.01.12: Zwischenbilanz |
Die Kurve gekriegt

Mit der Rückkehr von Jonas Schmidt (r.) kehrte aich der Erfolg zurück an die Dorstener Straße. Foto: Jan Dinter / WAZ FotoPool
Gladbeck. Der Gladbecker Landesligist startete hochambitioniert in die laufende Spielzeit. Nach einigen Rückschlägen zu Saisonbeginn befindet sich die Elf von Trainer Günter Appelt auf Aufstiegskurs.
Vor der langen Winterpause haben sie sich beim Landesligisten SV Zweckel mit dem Erreichen des vierten Tabellenplatzes einen großen Gefallen getan. Und, das gleich aus mehreren Gründen.
Zum einen wäre da der sportliche Anspruch des Traditionsclubs aus dem Gladbecker Norden: Vollmundig wurden vor dem Start in die laufende Spielzeit hohe Ansprüche formuliert. Nichts Geringeres als der Aufstieg in die Westfalenliga wurde als Saisonziel ausgegeben. Bedingt durch die anstehende Regionalliga-Reform, deren Auswirkungen bis hinunter in die Kreisligen reichen werden, schien den Verantwortlichen des SVZ das Erreichen dieses Ziels ungleich realistischer, wird es doch nach dieser Spielzeit drei Aufsteiger geben. Nach einem holprigen Saisonstart mit nur vier Zählern aus sechs Spielen sah es jedoch zunächst stark danach aus, als könne man in Zweckel den eigenen Ansprüchen nicht gerecht werden. Was durchaus verwunderte. Denn die starke Vorbereitung, in der die Mannen in schwarz-grün selbst höherklassige Teams mit zum Teil deutlichen Klatschen wieder nach Hause schickten, - an dieser Stelle sei an das 4:1 gegen den Niederrheinligisten TV Jahn Hiesfeld erinnert - hatte jene Ambitionen an der Dorstener Straße nachhaltig untermauert. Nach nun 16 absolvierten Partien und nur einem Punkt Rückstand auf den so begehrten dritten Rang ist hingegen wieder alles möglich, im Nachhinein lässt sich konstatieren: Der SVZ hat rechtzeitig die Kurve gekriegt.
Zum anderen hat Trainer Günter Appelt seinen Spielern einen großen Gefallen getan. Gerade in der dürftigen Anfangsphase der laufenden Spielzeit sparte der Zweckeler Übungsleiter nicht an Kritik und deutlichen Worten, wurde aber auch nicht müde zu betonen, dass die Anspruchshaltung stets die gleiche bleibe, die Mannschaft nach wie vor das Potenzial habe, ganz oben mitzuspielen. Das Vertrauen des Trainers zu spüren, das schafft Selbstbewusstsein. Die Mannschaft sollte es ihm später mit sieben Siegen in Serie danken. Auch wenn es in dieser Phase in der Punkterunde alles andere als rund lief, den Beweis dafür, dass angesprochenes Potenzial nicht gänzlich brach lag, lieferte die Appelt-Elf vor allem bei ihren drei Auftritten im Westfalenpokal: Einem 4:1 gegen den SC Hassel folgte ein 6:0-Kantersieg beim TSV Marl-Hüls. Glanzpunkte in einem ansonsten tristen Frühherbst. Beim 1:2-Pokalaus Mitte Oktober gegen den Regionalligisten SC Wiedenbrück lieferte der SVZ seine bis dato stärkste Saisonleistung ab - und leitete gleichzeitig die endgültige Wende zum Besseren ein.
Eng verbunden mit der Rückkehr des Erfolgs an die Dorstener Straße ist Jonas Schmidt. Der schnelle Flügelstürmer zog sich gleich im Auftaktspiel bei Mengede 08/20 (1:2) einen Bänderriss zu und musste sechs Wochen pausieren. Der erste Auftritt nach seiner Genesung (4:1 über Fortuna Herne) läutete die oben genannte Siegesserie ein. Überhaupt drückte der personelle Schuh zu Saisonbeginn ganz gewaltig. Neben Schmidt fielen unter anderem auch Alexander Haubold und Erdal Bastürk längere Zeit aus. Von Letzterem trennte sich der SV Zweckel im Übrigen schon nach nur fünf Monaten wieder. Mit großen Vorschusslorbeeren von Westfalia Herne nach Gladbeck gewechselt, konnte der hochbegabte Mittelfeldregisseur nur selten seine Klasse unter Beweis stellen. Verletzungen warfen den 25-jährigen Edeltechniker immer wieder zurück, es folgte die einvernehmliche Trennung. Auch der regionalligaerfahrene Routinier Andre Badur wurde den sportlichen Erwartungen des SVZ nicht gerecht und verließ den Club noch vor Jahresfrist.
Dass die Mannschaft auch ohne diese beiden stark genug sein würde, um ein gewichtiges Wort um den Aufstieg mitreden zu können, bewies sie zum Rückrundenbeginn mit dem 1:0-Erfolg über den Tabellenzweiten Mengede. Günter Appelt hätte dies wahrscheinlich ohnehin gewusst. |
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Auf'm Platz: Zwischenfazit SV Zweckel |
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Gladbeck · Zweckel · Zweckel1
Der Ball ruht - zumindest auf den großen Feldern draußen. Aktuell ruhen sich die meisten Vereine von der Hinrunde aus, sammeln Kräfte für die Rückrunde oder bereiten sich auch schon langsam auf diverse Hallenturniere vor. Die Winterpause ist dieses Mal auf alle Fälle sehr lang, Zeit für ein Zwischenfazit aller Gladbecker Vereine nach der Hinrunde der Saison 2011/2012. Heute in der Vorstellung: die Landesliga mit dem SV Zweckel.
Die aktuelle Lage - Landesliga
Der SV Zweckel spielt in der Landesliga Gruppe 3 und steht nach insgesamt 16 Saisonspielen (eine Rückrundenpartie wurde bereits absolviert) auf dem vierten Tabellenplatz. Bei einem Torverhältnis von 27:14 gelang der Mannschaft um Trainer Günter Appelt neun Siege und zwei Unentschieden, so dass das Team von der Dorstener Straße auf 29 Punkte kommt. Einer weniger als der Drittplatzierte SV Herbede, zwei Punkte mehr als der Hombrucher SV und drei Punkte mehr als TuS Stockum.
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Das Saisonziel
Günter Appelt sprach vor der Saison davon, um den Aufstieg in die Westfalenliga mitspielen zu wollen. Als Sportsmann, so Appelt, wolle man sowieso immer jedes Spiel gewinnen. Ob es für Platz Eins reiche, glaubte er zwar nicht, doch für Platz Drei sei man stark genug. Aktuell liegt man, wie oben auch noch einmal nachzulesen, auf dem vierten Tabellenrang mit Tuchfühlung zum dritten Platz. Das Saisonziel ist also auf alle Fälle noch locker realisierbar.
Der Verlauf der Hinrunde
Der Start der Saison 2011/2012 ging für die Gladbecker gründlich in die Hose. Aus den ersten sechs Partien sammelte man gerade einmal vier magere Pünktchen. Zwischenzeitlich drohte das Abrutschen auf den letzten Tabellenplatz. Der 4:1-Sieg am 7. Spieltag gegen den damaligen direkten Konkurrenten Fortuna Herne sollte der Wendepunkt für einen furiosen Siegeslauf darstellen. Denn bis inklusive des 13. Spieltages gewann die Appelt-Truppe jedes Spiel. Der Gegentreffer von Fortuna Herne sollte bis zum 14. Spieltag der Letzte gewesen sein! Sage und schreibe 657 Minuten blieb der SVZ ohne einen einzigen Gegentreffer. Erst am 14. Spieltag kassierte man wieder welche. Es wurde dann sogleich auch die nächste Niederlage, durch das 2:1 beim SC Weitmar. Ein torloses Unentschieden gegen WSV Bochum setzte den Schlusspunkt unter die Hinrunde. Bevor es in die Winterpause ging, empfingen Appelt und Co. aber auch noch zum ersten Rückrundenspiel den vor der Saison selbsternannten Titel- und Aufstiegsaspiranten Mengede 08/20, gegen den man am 1. Spieltag durch einen Gegentreffer in der Nachspielzeit noch mit 2:1 verlor. Die Revanche gelang. Mit 1:0 schickte man die Dortmunder wieder nach Hause, die aktuell auf dem zweiten Platz der Tabelle stehen, aber bereits ein beruhigendes Polster von über zehn (!) Punkten auf die Zweckeler vorweisen können.
Die Konkurrenten
Eines steht wohl schon zum jetzigen frühen Zeitpunkt fest: Tabellenerster, Meister und damit auch erster Aufsteiger in die Westfalenliga wird SW Wattenscheid 08 sein. Mit 46 von möglichen 48 Punkten rangieren die Bochumer bereits jetzt schier uneinholbar auf dem ersten Tabellenplatz. Nach 16 Spielen kassierte der Primus erst neun Gegentreffer. Und auch, wenn Mengede mit 48 erzielten Treffern die stärkste Offensive vorweisen kann. 45 erzielte Tore muss man auch erst einmal schießen. Dahinter sind auch gleich die Spieler von Mengede 08/20, die sich vor der Saison eigentlich genau da wähnten, wo nun mal jetzt Wattenscheid steht. Mit 39 Punkten steht man auch mehr als nur gut da. Doch bei einem so scheinbar übermächtigen Spitzenreiter ist auch für die Dortmunder einfach kein Kraut gewachsen. Es klingt grotesk, aber auf Platz Zwei steht man quasi momentan im Nirgendwo: sieben Punkte Rückstand zum Tabellenersten, neun Punkte Vorsprung auf den Tabellendritten. Wo landet Mengede am Schluss? Der SVZ scheint aktuell vor allem zwei Konkurrenten zu haben. Auf Platz Drei wäre da zum einen der SV Herbede und auf Platz Fünf und damit direkt hinter einem lauert der Hombrucher SV. Dem Verlauf der Hinrunde zu urteilen, ist es wahrscheinlich, dass auch genau diese drei Teams - Herbede, Zweckel und Hombrucher SV - um den begehrten dritten Platz streiten werden. Aktuell trennen diese drei Vereine gerade einmal vier Punkte. TuS Stockum sollte man dabei allerdings auch nicht außer Acht lassen, die auch nur fünf Punkte hinter Herbede liegen. Man sieht also schnell: es bahnt sich eine sehr spannende Rückrunde an!
Fazit & Ausblick

Nach den ersten zwei Monaten hätte die Auf'm Platz-Redaktion keinen Pfifferling mehr darauf verwettet, dass der SV Zweckel tatsächlich noch in Sachen Aufstieg mitreden kann. Zwar war man oftmals das bessere Team. Doch unter dem Strich standen am Anfang von 18 möglichen, gerade einmal nur vier (!) Punkte auf der Habenseite. Doch was dann folgte, glich einem kleinen Wunder. Man gewann sieben Spiele in Folge und bleib über 657 Minuten ohne Gegentreffer. Trotzdem: die Spieltage 14 und 15 sorgten wiederum für Ernüchterung im eigenen Lager, schließlich verspielte man sich wieder die gute Ausgangslage. Vielleicht hatten die Wochen zuvor auch zu viel Kraft gekostet. Der Rückrundenauftakt und letzte Spieltag in 2011 lässt aber Grund zum hoffen. Schließlich wurde der selbsternannte Meisterschaftskandidat und Tabellenzweite Mengede 08/20 besiegt. Was 2011 generell auffällt: Sowohl schon in der letzten, als auch in dieser Saison sind die Gladbecker Minimalisten. Bereits mehrfach wurde ein Spiel mit nur einem Tor Unterschied gewonnen, oftmals mit 1:0. Es liegt sicherlich nicht an der zu schwachen Spielweise nach vorne. Doch die Chancenauswertung ist nicht Landesligareif. Für Appelt und sein Trainerteam gilt es genau daran in der Winterpause zu arbeiten. Denn die Art und Weise, wie gespielt wird und die Defensive, sind vollkommen in Ordnung. Appelt selbst will noch am liebsten zwei Plätze in der Tabelle gut machen. Mindestens einer sollte auch dazu kommen, will man sicher aufsteigen. Denn dazu würde in dieser Saison der dritte Platz bereits genügen. Auf'm Platz glaubt: Platz Drei wird es am Ende sein. Man wird die Lehren aus dem Hinrundenauftakt gezogen haben und konstanter auf hohem Niveau inklusive der richtigen Punkteausbeute spielen. Doch Mengede, aktuell Tabellenzweiter, wird das Fußballspielen nicht einstellen - und zehn Punkte Rückstand sind auch für einen SVZ in bärenstarker Form kaum aufholbar. Dennoch: Am Ende wird der SV Zweckel Tabellendritter und darf somit den erstmaligen Aufstieg in die Westfalenliga feiern!
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